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Immer gut informiert – News, Fortschritte und Events

Unsere News

Von Kooperationen über aktuelle Meldungen aus Wirtschaft und Politik bis hin zu Terminen und Empfehlungen – in unserer Newsrubrik informieren wir Sie über Fortschritte, Neuigkeiten und Allgemeines sowie über Erfolge rund um das ReTraNetz-BB Projekt.

ReTraNetz-BB richtet Beirat ein: Impulse aus der Region für die Transformation

Mit einem neu etablierten Beirat stärkt das ReTraNetz-BB die Vernetzung zentraler Akteurinnen und Akteure aus Berlin und Brandenburg. Das neue Gremium bringt vielfältige Perspektiven aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik und Verwaltung zusammen und begleitet den Transformationsprozess künftig beratend.

Am 3. Juni 2026 hat das ReTraNetz-BB offiziell einen Beirat gegründet und damit einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Gestaltung des Transformationsprozesses der regionalen Fahrzeug- und Zulieferindustrie erreicht. Der Beirat setzt sich aus 25 Vertreterinnen und Vertretern zentraler Institutionen und Organisationen aus Berlin und Brandenburg und Stellvertreter*innen des ReTraNetz-BB-Konsortiums zusammen. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Bereichen, darunter Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik und Verwaltung und spiegeln damit die Vielfalt der Perspektiven und Kompetenzen in der Region wider.

Ziel des Beirats ist es, die Arbeit des ReTraNetz-BB mit fachlichem Input, strategischen Impulsen und einem breiten Erfahrungshintergrund zu begleiten. Die Funktion des Gremiums ist dabei ausdrücklich beratend angelegt. Die Entscheidungsverantwortung verbleibt weiterhin beim ReTraNetz-BB-Konsortium, das die Umsetzung der Maßnahmen steuert.

In der konstituierenden Sitzung am 3. Juni kamen die Mitglieder erstmals zusammen, um sich kennenzulernen und gemeinsame Erwartungen zu formulieren. Die Sitzung wurde von allen Beteiligten als sehr konstruktiv und erfolgreich wahrgenommen, was ein positives Signal für die zukünftige Zusammenarbeit im Beirat und die kommenden Sitzungen darstellt.

Den Vorsitz des Beirats übernimmt Thomas Meißner (Abteilungsleiter Mobilität | Energie | Innovation, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH) unterstützt durch den stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Julian Polte (Geschäftsführender Direktor im Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der Technischen Universität Berlin).

Das ReTraNetz-BB bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern des Beirats für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich aktiv in den Transformationsprozess einzubringen. Mit ihrem Interesse an zentralen Zukunftsthemen und ihrer Mitwirkung im Beirat leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Fahrzeug- und Zulieferindustrie in Berlin-Brandenburg auf dem Weg hin zu einer klimaneutralen, digital integrierten und zukunftsfähigen Mobilitätswirtschaft.

Die Einrichtung des Beirats unterstreicht den Anspruch des ReTraNetz-BB, Transformation nicht nur aktiv zu gestalten, sondern dabei auch auf breite Beteiligung, Vernetzung und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven zu setzen.

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rbb Radio: Transformationsängste in der Zuliefererindustrie

Die Transformation der Autoindustrie sorgt bei vielen Beschäftigten in der Zulieferbranche für Verunsicherung. Die Gewerkschaft IG Metall, Konsortialpartner im ReTraNetz-BB, warnt vor zunehmendem Stress und Zukunftsängsten in den Belegschaften.

Die Transformation der Automobilindustrie hin zu Elektromobilität, Digitalisierung und neuen Wertschöpfungsketten sorgt in der Zulieferbranche für spürbare Verunsicherung. Ein aktueller Radiobeitrag des rbb beleuchtet die wachsenden Herausforderungen für Beschäftigte in diesem tiefgreifenden Wandel.

Nach Einschätzung der IG Metall nehmen Stress und Zukunftsängste in den Belegschaften deutlich zu. Viele Mitarbeitende blicken mit Sorge auf mögliche strukturelle Veränderungen, den Wegfall etablierter Geschäftsmodelle und die Frage nach ihrer langfristigen beruflichen Perspektive.

Gleichzeitig wird deutlich: Die Transformation ist nicht nur eine technologische, sondern auch eine soziale Aufgabe. Entscheidend wird sein, wie Unternehmen, Politik und Sozialpartner diesen Wandel gemeinsam gestalten und Beschäftigte aktiv in neue Perspektiven begleiten.

Hier können Sie den vollständigen rbb-Beitrag anhören: Wirtschaft - Transformationsängste in der Zuliefererindustrie | rbb24 Inforadio

Gerade in dieser Situation bieten die von der IG Metall im ReTraNetz-BB entwickelten Formate wertvolle Unterstützung: Mit dem Zukunfts-Check können Betriebsräte und Beschäftigte in einem strukturierten Workshop die Zukunftsfähigkeit ihres Betriebs einschätzen und konkrete Maßnahmen ableiten. Ergänzend hilft der Qualifizierungs-Check, Qualifikationsbedarfe systematisch zu analysieren und eine strategische Weiterbildungsplanung für die Transformation zu entwickeln. Hier finden Sie diese Angebot.

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Unterstützung der regionalen Industrie durch Masterarbeiten

Im Rahmen von Masterarbeit-Kolloquien präsentierten Studierende der bbw Hochschule Marktpotentialanalysen für neue Geschäftsfelder eines Unternehmens.

Am 10.4.2026 fanden die Masterarbeit-Kolloquien von Hanyue Wang und Leobardo Valdez statt. Die Studierenden des Masterstudienganges International Technology Transfer Management stellten die Ergebnisse ihrer Untersuchungen vor, die in enger Abstimmung mit dem Unternehmen Alutrim aus Kyritz (vertreten durch Pascal Bildau) und unter der Betreuung von Prof. Uwe Kaschka entstanden sind.

In Marktpotentialanalysen ging es darum, für Alutrim mögliche neue Geschäftsfelder zu identifizieren und zu untersuchen.

Die Masterarbeiten sind auch Bestandteil der Aktivitäten des regionalen Transformationsnetzwerkes für die Automobil- und Zulieferindustrie in der Region Berlin-Brandenburg (ReTraNetz-BB). Die bbw Hochschule arbeitet hier gemeinsam mit den Konsortialpartnern an der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen der Region.

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Innovativer Ansatz zur Steifigkeitssteigerung von Cobots

Die geringe Steifigkeit von Cobots begrenzt bislang ihr Einsatzpotential in der Industrie. Ein innovativer Ansatz zeigt jedoch, wie durch die Kopplung zweier Cobots die Steifigkeit deutlich gesteigert und neue Anwendungen ermöglicht werden können.

Die steigenden Anforderungen an Flexibilität, kürzere Produktlebenszyklen, eine zunehmende Variantenvielfalt sowie der technologische Wandel hin zu neuen Antriebstechnologien stellen Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie verstärkt vor große Herausforderungen. Kollaborative Roboter (Cobots) gelten dabei als eine Schlüsseltechnologie, um diesen Veränderungen erfolgreich zu begegnen. Durch ihre flexible Einsetzbarkeit, ihre Fähigkeit zur sicheren Mensch-Roboter-Kollaboration, ihre vergleichsweise einfache Integration in bestehende Produktionsumgebungen sowie ihre kostengünstigere Betriebsführung eröffnen Cobots neue Möglichkeiten für die Realisierung von adaptiven und effizienten Fertigungsprozessen.

Trotz dieser zahlreichen Vorteile bleibt die sicherheits- und strukturbedingt geringe Steifigkeit von Cobots ein wesentlicher Nachteil und stellt eine entscheidende Limitierung der Einsatzmöglichkeiten von Cobots dar. Ein innovativer Ansatz zur Überwindung dieser Limitierung besteht in der situativen Kopplung von zwei Cobots. Hierbei wird ein Konzept verfolgt, bei dem zwei Cobots bedarfsabhängig sowohl mechanisch als auch steuerungstechnisch miteinander gekoppelt werden, um gemeinsam höhere Traglasten und eine gesteigerte Systemsteifigkeit zu erreichen. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Reallabors des ReTraNetz-BB experimentelle Untersuchungen zur Steifigkeit von Cobots durchgeführt, die als Grundlage für den Kopplungsansatz dienen. Die Untersuchungen umfassten die Analyse der kinematischen Grenzen von Cobots im gekoppelten Betriebszustand, die Modellierung ihrer Steifigkeit mittels Finite-Elemente-Methode sowie experimentellen Steifigkeitsmessungen an einem Cobot. Die Ergebnisse zeigen erhebliches Potential für die Steigerung der Steifigkeit durch die Kopplung zweier Cobots und wurden im Journal of Manufacturing and Materials Processing veröffentlicht.

Lesen Sie den kompletten Journalbeitrag hier: https://www.mdpi.com/2504-4494/10/2/54

Und wenn Sie Interesse haben das ReTraNetz-BB Reallabor zu besuchen, finden Sie hier weitere Informationen.

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Besuch von Staatssekretär Dr. Fischer im Reallabor des ReTraNetz-BB

Welche Technologien helfen Unternehmen konkret bei Fachkräftemangel, Energieeffizienz und Wettbewerbsfähigkeit? Dazu machte sich Staatssekretär Dr. Severin Fischer bei seinem Besuch im Reallabor des ReTraNetz‑BB selbst ein Bild. KMU aus Berlin‑Brandenburg sind eingeladen, die Lösungen ebenfalls vor Ort kennenzulernen.

Die Automobil- und Zulieferindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Steigende Anforderungen an Produktivität und Qualität, der zunehmende Fachkräftemangel sowie der wachsende Druck zu mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stellen Unternehmen vor komplexe Herausforderungen. Wie das Reallabor des ReTraNetz-BB am Produktionstechnischen Zentrum Berlin Unternehmen in der Region Berlin-Brandenburg bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützt, darüber informierte sich Dr. Severin Fischer, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin bei seinem Besuch am 11. Februar 2026.

Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann, Institutsleiter und Prof. Dr.-Ing. Julian Polte, Leiter des Geschäftsfelds Produktionssysteme am Fraunhofer IPK, sowie Dr.-Ing. Mitchel Polte, Oberingenieur im Fachgebiet Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik am IWF der Technischen Universität Berlin, gaben Einblicke in neueste FuE-Lösungen für die Elektromobilität und stellten Strategien vor, mit deren Hilfe regionale KMU ihre Leistungsfähigkeit gezielt ausbauen können und so einen Beitrag zur langfristigen Stärkung der industriellen Wertschöpfung in der Region Berlin-Brandenburg leisten. Im Fokus des Reallabors stehen dabei drei zentrale Themenfelder, mit denen die Unternehmen bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen unterstützt werden:

  • Kollaborative Robotik ermöglicht eine flexible und sichere Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern und unterstützt somit Mitarbeitende insbesondere bei repetitiven oder körperlich belastenden Aufgaben.
  • Digitale Produktionsassistenzsysteme tragen dazu bei, prozessrelevantes Wissen in der Produktion leichter zugänglich zu machen und helfen, Arbeitsabläufe transparenter und effizienter zu gestalten und Fehler zu reduzieren.
  • Energiemonitoringlösungen schaffen darüber hinaus Transparenz über Energieverbräuche in der Produktion und ermöglichen Unternehmen damit, energieintensive Prozesse gezielt zu identifizieren und Einsparpotentiale systematisch zu nutzen.

Wir laden auch Sie herzlich zu einem Besuch in unserem Reallabor ein.

Kontaktieren Sie uns und gestalten Sie die Zukunft der Produktion mit uns! Alle Informationen dazu finden Sie hier.

 

Copyright: © Fraunhofer IPK

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Herbst 2021
Geburtsstunde von ReTraNetz BB

Vor dem Hintergrund, dass sich Berlin und Brandenburg zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum entwickelt haben, hat sich im Herbst 2021 ein länderübergreifendes Konsortium, bestehend aus den Wirtschaftsfördergesellschaften in Berlin und Brandenburg, den Sozialpartnern und der Wissenschaft gebildet, um die Transformation strategisch zu begleiten und die Umsetzung in der Region operativ zu unterstützen. Seitens der Landesregierungen Berlin und Brandenburg wird das Vorhaben flankierend begleitet. Zur Entwicklung der Strategie werden die bestehenden Initiativen der Länder Berlin und Brandenburg in den Bereichen Industriepolitik, Innovationsstrategie, Digitalisierung & Digitalwirtschaft sowie Mobilität gezielt eingebunden.