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Immer gut informiert – News, Fortschritte und Events

Unsere News

Von Kooperationen über aktuelle Meldungen aus Wirtschaft und Politik bis hin zu Terminen und Empfehlungen – in unserer Newsrubrik informieren wir Sie über Fortschritte, Neuigkeiten und Allgemeines sowie über Erfolge rund um das ReTraNetz-BB Projekt.

rbb Radio: Transformationsängste in der Zuliefererindustrie

Die Transformation der Autoindustrie sorgt bei vielen Beschäftigten in der Zulieferbranche für Verunsicherung. Die Gewerkschaft IG Metall, Konsortialpartner im ReTraNetz-BB, warnt vor zunehmendem Stress und Zukunftsängsten in den Belegschaften.

Die Transformation der Automobilindustrie hin zu Elektromobilität, Digitalisierung und neuen Wertschöpfungsketten sorgt in der Zulieferbranche für spürbare Verunsicherung. Ein aktueller Radiobeitrag des rbb beleuchtet die wachsenden Herausforderungen für Beschäftigte in diesem tiefgreifenden Wandel.

Nach Einschätzung der IG Metall nehmen Stress und Zukunftsängste in den Belegschaften deutlich zu. Viele Mitarbeitende blicken mit Sorge auf mögliche strukturelle Veränderungen, den Wegfall etablierter Geschäftsmodelle und die Frage nach ihrer langfristigen beruflichen Perspektive.

Gleichzeitig wird deutlich: Die Transformation ist nicht nur eine technologische, sondern auch eine soziale Aufgabe. Entscheidend wird sein, wie Unternehmen, Politik und Sozialpartner diesen Wandel gemeinsam gestalten und Beschäftigte aktiv in neue Perspektiven begleiten.

Hier können Sie den vollständigen rbb-Beitrag anhören: Wirtschaft - Transformationsängste in der Zuliefererindustrie | rbb24 Inforadio

Gerade in dieser Situation bieten die von der IG Metall im ReTraNetz-BB entwickelten Formate wertvolle Unterstützung: Mit dem Zukunfts-Check können Betriebsräte und Beschäftigte in einem strukturierten Workshop die Zukunftsfähigkeit ihres Betriebs einschätzen und konkrete Maßnahmen ableiten. Ergänzend hilft der Qualifizierungs-Check, Qualifikationsbedarfe systematisch zu analysieren und eine strategische Weiterbildungsplanung für die Transformation zu entwickeln. Hier finden Sie diese Angebot.

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Unterstützung der regionalen Industrie durch Masterarbeiten

Im Rahmen von Masterarbeit-Kolloquien präsentierten Studierende der bbw Hochschule Marktpotentialanalysen für neue Geschäftsfelder eines Unternehmens.

Am 10.4.2026 fanden die Masterarbeit-Kolloquien von Hanyue Wang und Leobardo Valdez statt. Die Studierenden des Masterstudienganges International Technology Transfer Management stellten die Ergebnisse ihrer Untersuchungen vor, die in enger Abstimmung mit dem Unternehmen Alutrim aus Kyritz (vertreten durch Pascal Bildau) und unter der Betreuung von Prof. Uwe Kaschka entstanden sind.

In Marktpotentialanalysen ging es darum, für Alutrim mögliche neue Geschäftsfelder zu identifizieren und zu untersuchen.

Die Masterarbeiten sind auch Bestandteil der Aktivitäten des regionalen Transformationsnetzwerkes für die Automobil- und Zulieferindustrie in der Region Berlin-Brandenburg (ReTraNetz-BB). Die bbw Hochschule arbeitet hier gemeinsam mit den Konsortialpartnern an der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen der Region.

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Innovativer Ansatz zur Steifigkeitssteigerung von Cobots

Die geringe Steifigkeit von Cobots begrenzt bislang ihr Einsatzpotential in der Industrie. Ein innovativer Ansatz zeigt jedoch, wie durch die Kopplung zweier Cobots die Steifigkeit deutlich gesteigert und neue Anwendungen ermöglicht werden können.

Die steigenden Anforderungen an Flexibilität, kürzere Produktlebenszyklen, eine zunehmende Variantenvielfalt sowie der technologische Wandel hin zu neuen Antriebstechnologien stellen Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie verstärkt vor große Herausforderungen. Kollaborative Roboter (Cobots) gelten dabei als eine Schlüsseltechnologie, um diesen Veränderungen erfolgreich zu begegnen. Durch ihre flexible Einsetzbarkeit, ihre Fähigkeit zur sicheren Mensch-Roboter-Kollaboration, ihre vergleichsweise einfache Integration in bestehende Produktionsumgebungen sowie ihre kostengünstigere Betriebsführung eröffnen Cobots neue Möglichkeiten für die Realisierung von adaptiven und effizienten Fertigungsprozessen.

Trotz dieser zahlreichen Vorteile bleibt die sicherheits- und strukturbedingt geringe Steifigkeit von Cobots ein wesentlicher Nachteil und stellt eine entscheidende Limitierung der Einsatzmöglichkeiten von Cobots dar. Ein innovativer Ansatz zur Überwindung dieser Limitierung besteht in der situativen Kopplung von zwei Cobots. Hierbei wird ein Konzept verfolgt, bei dem zwei Cobots bedarfsabhängig sowohl mechanisch als auch steuerungstechnisch miteinander gekoppelt werden, um gemeinsam höhere Traglasten und eine gesteigerte Systemsteifigkeit zu erreichen. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Reallabors des ReTraNetz-BB experimentelle Untersuchungen zur Steifigkeit von Cobots durchgeführt, die als Grundlage für den Kopplungsansatz dienen. Die Untersuchungen umfassten die Analyse der kinematischen Grenzen von Cobots im gekoppelten Betriebszustand, die Modellierung ihrer Steifigkeit mittels Finite-Elemente-Methode sowie experimentellen Steifigkeitsmessungen an einem Cobot. Die Ergebnisse zeigen erhebliches Potential für die Steigerung der Steifigkeit durch die Kopplung zweier Cobots und wurden im Journal of Manufacturing and Materials Processing veröffentlicht.

Lesen Sie den kompletten Journalbeitrag hier: https://www.mdpi.com/2504-4494/10/2/54

Und wenn Sie Interesse haben das ReTraNetz-BB Reallabor zu besuchen, finden Sie hier weitere Informationen.

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Besuch von Staatssekretär Dr. Fischer im Reallabor des ReTraNetz-BB

Welche Technologien helfen Unternehmen konkret bei Fachkräftemangel, Energieeffizienz und Wettbewerbsfähigkeit? Dazu machte sich Staatssekretär Dr. Severin Fischer bei seinem Besuch im Reallabor des ReTraNetz‑BB selbst ein Bild. KMU aus Berlin‑Brandenburg sind eingeladen, die Lösungen ebenfalls vor Ort kennenzulernen.

Die Automobil- und Zulieferindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Steigende Anforderungen an Produktivität und Qualität, der zunehmende Fachkräftemangel sowie der wachsende Druck zu mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stellen Unternehmen vor komplexe Herausforderungen. Wie das Reallabor des ReTraNetz-BB am Produktionstechnischen Zentrum Berlin Unternehmen in der Region Berlin-Brandenburg bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützt, darüber informierte sich Dr. Severin Fischer, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin bei seinem Besuch am 11. Februar 2026.

Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann, Institutsleiter und Prof. Dr.-Ing. Julian Polte, Leiter des Geschäftsfelds Produktionssysteme am Fraunhofer IPK, sowie Dr.-Ing. Mitchel Polte, Oberingenieur im Fachgebiet Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik am IWF der Technischen Universität Berlin, gaben Einblicke in neueste FuE-Lösungen für die Elektromobilität und stellten Strategien vor, mit deren Hilfe regionale KMU ihre Leistungsfähigkeit gezielt ausbauen können und so einen Beitrag zur langfristigen Stärkung der industriellen Wertschöpfung in der Region Berlin-Brandenburg leisten. Im Fokus des Reallabors stehen dabei drei zentrale Themenfelder, mit denen die Unternehmen bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen unterstützt werden:

  • Kollaborative Robotik ermöglicht eine flexible und sichere Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern und unterstützt somit Mitarbeitende insbesondere bei repetitiven oder körperlich belastenden Aufgaben.
  • Digitale Produktionsassistenzsysteme tragen dazu bei, prozessrelevantes Wissen in der Produktion leichter zugänglich zu machen und helfen, Arbeitsabläufe transparenter und effizienter zu gestalten und Fehler zu reduzieren.
  • Energiemonitoringlösungen schaffen darüber hinaus Transparenz über Energieverbräuche in der Produktion und ermöglichen Unternehmen damit, energieintensive Prozesse gezielt zu identifizieren und Einsparpotentiale systematisch zu nutzen.

Wir laden auch Sie herzlich zu einem Besuch in unserem Reallabor ein.

Kontaktieren Sie uns und gestalten Sie die Zukunft der Produktion mit uns! Alle Informationen dazu finden Sie hier.

 

Copyright: © Fraunhofer IPK

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Neue Märkte vor der Haustür: Wie Leitmessen Automotive-Unternehmen neue Branchen eröffnen

Während klassische Absatzmärkte im Automotive-Bereich zunehmend unter Druck geraten, entstehen neue Chancen direkt vor der Haustür: Mit der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) und der InnoTrans wird Berlin-Brandenburg zum internationalen Treffpunkt. Für Unternehmen, die sich strategisch für einen Branchentransfer interessieren, bieten die Leitmessen konkrete Ansatzpunkte für einen Einstieg in diese Branchen.

Wann hat man schon die Chance, tausende potenzielle Auftraggeber aus über 100 Ländern persönlich zu treffen – und das mit minimalem Reiseaufwand?

Genau diese Gelegenheit bieten 2026 gleich zwei internationale Leitmessen in der Hauptstadtregion. Die InnoTrans zog zuletzt rund 170.000 Fachbesucher*innen aus 133 Ländern sowie knapp 3.000 Aussteller an. Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) ergänzte dieses Umfeld mit rund 95.000 Besucher*innen, 600 Ausstellern und hochrangigen Industrie- und Regierungsdelegationen.

Für Unternehmen der Automobilindustrie bedeutet das: Selten sind so viele potenzielle Kunden, Partner und neue Märkte gleichzeitig so nah erreichbar. Gerade in Zeiten rückläufiger Absatzmärkte ist das eine Chance, die aktiv genutzt werden sollte.

 

Warum Luft-/Raumfahrt und Bahnindustrie naheliegende Zielbranchen sind

ILA Berlin – Luftfahrt trifft Zukunftstechnologien

Die ILA gehört zu den wichtigsten internationalen Plattformen für Luft- und Raumfahrt, Defense, Drohnen und neue Mobilitätslösungen. Im Fokus stehen Themen wie Leichtbau, Elektrifizierung, nachhaltige Antriebe, Digitalisierung und komplexe Zulieferketten.

Genau hier liegen die Stärken vieler Automotive-Unternehmen: erprobte Technologien, skalierbare Prozesse und Erfahrung in industriellen Wertschöpfungsketten.

InnoTrans – Einstieg in die Bahnindustrie

Die InnoTrans ist die weltweit größte Messe für Bahn- und Verkehrstechnik. Hier treffen Fahrzeughersteller, Systemhäuser und Zulieferer auf internationale Einkäufer.

Die technologische Nähe zur Automobilindustrie ist hoch – von Komponenten über Elektronik bis hin zu Software und Materialien. Für viele Unternehmen ist die Bahnbranche daher ein logischer nächster Schritt in der Diversifizierung.

 

Mehr als Messestände: Direkter Zugang zu Entscheidern

Beide Leitmessen bieten weit mehr als klassische Ausstellungsflächen. Fachforen, Matchmaking-Events, Pitch-Formate und Networking-Sessions ermöglichen gezielte Gespräche mit relevanten Ansprechpartnern – oft deutlich effizienter als über klassische Vertriebswege.

Gerade für Unternehmen, die neu in eine Branche einsteigen, bieten diese Formate einen entscheidenden Vorteil: direkten Zugang zu Entscheidern aus Industrie, Forschung und öffentlichen Institutionen.

Ein zusätzlicher Pluspunkt ist der regionale Bezug: Für Unternehmen aus Berlin und Brandenburg sind beide Messen mit überschaubarem Aufwand erreichbar – ideal für erste Markttests oder den gezielten Ausbau bestehender Kontakte.

 

So holen Sie das Maximum aus Ihrem Messebesuch heraus

Ein erfolgreicher Messebesuch beginnt lange vor dem ersten Gespräch. Wer neue Märkte erschließen will, sollte gezielt vorgehen:

  • Eigene Kompetenzen analysieren:
    Welche Technologien, Produkte oder Prozesse lassen sich auf Luftfahrt oder Bahn übertragen?
  • USP klar formulieren:
    Was unterscheidet Ihr Unternehmen konkret vom Wettbewerb?
  • Zielunternehmen identifizieren:
    Relevante OEMs, Systemhäuser und Tier-1-Zulieferer vorab recherchieren.
  • Überzeugend auftreten:
    Komplexe Inhalte verständlich und lösungsorientiert kommunizieren.
  • Praxisbeispiele nutzen:
    Musterteile, Referenzen oder Fallstudien machen Ihr Angebot greifbar.
  • Unterlagen aktualisieren:
    Website, One-Pager, Visitenkarten und LinkedIn-Profil sollten auf dem neuesten Stand sein.
  • Side Events einplanen:
    Viele wertvolle Kontakte entstehen abseits der Messestände.
  • Klare Gesprächsziele definieren:
    Geht es um Marktinformationen, Pilotprojekte oder konkrete Kooperationen?

 

ReTraNetz-BB: Ihr Partner für den erfolgreichen Einstieg

Der Einstieg in neue Branchen gelingt selten allein. Neben technologischem Know-how braucht es Marktverständnis, die richtigen Kontakte und eine klare Strategie.

Das ReTraNetz-BB unterstützt Unternehmen genau dabei – mit vorbereitenden Workshops, gezielten Vernetzungsformaten, praxisnahen Impulsen und direktem Zugang zu relevanten Akteuren auf den Messen.

Die ILA 2026 und die InnoTrans 2026 bieten dafür die ideale Plattform: Sie machen sichtbar, wie groß die technologischen Schnittmengen sind – und wie greifbar neue Geschäftsmöglichkeiten sein können.

 

Jetzt Chancen nutzen

Nutzen Sie die Gelegenheit, neue Märkte aktiv zu erschließen und Ihr Netzwerk gezielt zu erweitern.

Sichern Sie sich frühzeitig Zugang zu relevanten Kontakten, exklusiven Formaten und gezielter Vorbereitung rund um ILA und InnoTrans – und tragen Sie sich hier in die Interessentenliste ein.

Eine zusätzliche Gelegenheit bietet sich bereits am 28. April 2026: Im ReTraNetz-BB Webinar „Automotive trifft Medizintechnik“ erhalten Sie kompakte Einblicke und konkrete Ansatzpunkte für den Einstieg in die Branche – ganz ohne Reiseaufwand.

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Herbst 2021
Geburtsstunde von ReTraNetz BB

Vor dem Hintergrund, dass sich Berlin und Brandenburg zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum entwickelt haben, hat sich im Herbst 2021 ein länderübergreifendes Konsortium, bestehend aus den Wirtschaftsfördergesellschaften in Berlin und Brandenburg, den Sozialpartnern und der Wissenschaft gebildet, um die Transformation strategisch zu begleiten und die Umsetzung in der Region operativ zu unterstützen. Seitens der Landesregierungen Berlin und Brandenburg wird das Vorhaben flankierend begleitet. Zur Entwicklung der Strategie werden die bestehenden Initiativen der Länder Berlin und Brandenburg in den Bereichen Industriepolitik, Innovationsstrategie, Digitalisierung & Digitalwirtschaft sowie Mobilität gezielt eingebunden.