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Immer gut informiert – News, Fortschritte und Events

Unsere News

Von Kooperationen über aktuelle Meldungen aus Wirtschaft und Politik bis hin zu Terminen und Empfehlungen – in unserer Newsrubrik informieren wir Sie über Fortschritte, Neuigkeiten und Allgemeines sowie über Erfolge rund um das ReTraNetz-BB Projekt.

EBK Start-up Challenge 2026 – Build Hardware That Matters

Sechs Monate kostenlose Produktionspower für ein Hardware-Start-up: Die EBK Gruppe sucht ambitionierte Teams, die ihren Prototyp gemeinsam mit erfahrenen Ingenieuren zur Marktreife führen wollen.

Die EBK Gruppe startet 2026 ihre Start-up Challenge und sucht Hardware-Start-ups mit funktionierendem Prototyp oder Proof of Concept – etwa aus den Bereichen IoT, Sensorik, Robotik oder Automation. Das Gewinnerteam erhält ein sechsmonatiges, kostenfreies Förderprogramm direkt am EBK-Standort im Technologiepark Berlin-Adlershof:

  • Zugang zu industrieller Fertigung,
  • Unterstützung bei Produktoptimierung und Prozessentwicklung,
  • einen Co-Working-Arbeitsplatz,
  • Sichtbarkeit im Innovationsnetzwerk

Alles ohne Teilnahmegebühr oder Abgabe von Unternehmensanteilen.

Die Bewerbungsphase läuft vom 1. September bis 31. Oktober 2026, eine unverbindliche Voranmeldung ist bereits jetzt möglich. Nach einer Vorauswahl präsentieren die Finalisten ihr Konzept am Pitch Day in Berlin-Adlershof vor einer Jury, die anschließend das Sieger-Team kürt.

Alle Details und die Bewerbung: www.ebk-gruppe.com/start-up-challenge-2026

 

Das ReTraNetz-BB unterstützt aktiv Transformationsinitiativen von Unternehmen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie aus Berlin und Brandenburg. Unternehmen aus unserem Netzwerk, die ebenfalls Aktivitäten, Projekte oder Angebote im Kontext von Transformation und Innovation sichtbar machen möchten, können sich jederzeit gerne bei uns melden.

Kontaktieren Sie uns!

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Deutsche Welle beleuchtet die Zukunft der Automobilindustrie

Welche Technologien werden die Automobilindustrie von morgen bestimmen? Ein aktueller Deutsche-Welle-Beitrag lässt Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie zu Wort kommen.

Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Elektrifizierung, Digitalisierung, Software und Künstliche Intelligenz verändern nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Produktionsprozesse und Wertschöpfungsketten.

In einem aktuellen Videobeitrag der Deutschen Welle diskutieren Fachleute aus Forschung und Industrie die zentralen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven der Branche. Zu den Interviewpartnern gehört auch Nikolaos-Stefanos Koutrakis vom Fraunhofer IPK, einem Konsortialpartner des ReTraNetz-BB.

Der Beitrag bietet spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigt, welche Rolle Innovationen und neue Kompetenzen für die Zukunft der Automobilindustrie spielen.

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Rückblick: Automotive trifft Luftfahrt – Marktpotenziale auf der ILA

Das ReTraNetz‑BB vernetzte auf der ILA Berlin regionale Automotive-Unternehmen mit zentralen Akteuren der Luftfahrt und zeigte neue Chancen für die Diversifizierung und Zukunftsfähigkeit der Branche auf.

Wie können Unternehmen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie in Berlin‑Brandenburg ihre technologischen Kompetenzen in neue Branchen übertragen und damit ihre Zukunftsfähigkeit stärken?
Mit dieser Leitfrage richtete das ReTraNetz‑BB am Freitag, dem 12. Juni, auf der ILA Berlin die Netzwerkveranstaltung „Automotive trifft Luftfahrt – Marktpotenziale auf der ILA“ aus.

Rund 15 Unternehmen aus der regionalen Automotive-Wertschöpfungskette nahmen teil und nutzten die Gelegenheit, sich über konkrete Diversifizierungsmöglichkeiten in der Luftfahrt zu informieren. Ziel war es, einen praxisnahen und realistischen Blick auf die Anforderungen, Chancen und Einstiegsszenarien in dieser technologieintensiven Branche zu geben.

 

Fachsession: Drei Perspektiven – ein gemeinsames Bild

Die einleitende Fachsession beleuchtete das Themenfeld Luftfahrt aus drei wesentlichen Richtungen:

• BDLI – Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie
Der BDLI vertreten durch Herrn Dr. Berndes (Leiter Ausrüstung & Werkstoffe) gab einen Überblick über die aktuelle Marktsituation, die internationalen Trends und die strategischen Herausforderungen der Luftfahrtbranche. Dabei wurde deutlich, wo potenzielle Anknüpfungspunkte für neue Zulieferer bestehen und welche technologischen Kompetenzen besonders gefragt sind.

• Rolls-Royce
Rolls Royce bot mit Herrn Becker (Sourcing Compliance Manager) eine praxisnahe Perspektive: Einblicke in interne Einkaufsprozesse, regionale Schwerpunkte und Qualitätsanforderungen eines globalen OEMs. Dadurch wurde sehr greifbar, wie Kompetenzen aus der Automobilindustrie, etwa in Produktion oder Qualitätsmanagement, in der Luftfahrt Anwendung finden können.

• BoostAeroSpace
Herr Jungnickel (Director Germany) von BoostAeroSpace stellte seine Organisation vor und die Teilnehmenden erfuhren, welche Anforderungen für den Einstieg in vorhandene Lieferketten erfüllt werden müssen und wie digitales Datenmanagement und Sicherheitsstandards dabei unterstützt.

Aus der wertvollen Kombination dieser Perspektiven, von Branche, Plattform und OEM, entstand ein klares, geschlossenes Bild der Marktdynamik, das den Teilnehmenden eine realistische Orientierung bot.

 

Rundgang & Networking: Austausch direkt vor Ort

Nach der Fachsession folgte ein geführter Rundgang über die ILA, bei dem die Teilnehmenden ausgewählte Ausstellende, darunter Airbus, Fraunhofer IPK und Deutsche Aircraft, besuchten und weitere Einblicke in Prozesse, Potentiale, Zertifizierungen und Bedarfsszenarien sammelten.

Beim anschließenden Get‑Together am Berlin‑Brandenburger Gemeinschaftsstand ergab sich zusätzlicher Austausch: Am Stand stellten eine Vielzahl regionaler Unternehmen aus. Ihre unmittelbare Nähe ermöglichte es den Teilnehmenden, unkompliziert Kontakte in die Breite der regionalen Luftfahrtlandschaft zu knüpfen. Die offene Atmosphäre führte dazu, dass sich Fachgespräche, spontane Begegnungen und mögliche Kooperationsansätze organisch ergaben. Das Resultat, ein wertvoller Mehrwert für beide Branchen.

 

Fazit: Große Chancen für die regionale Transformation

Die Veranstaltung hat gezeigt, die Stärken der Fahrzeug- und Zulieferindustrie in Berlin‑Brandenburg sind für andere Branchen hoch relevant und die Luftfahrt bietet attraktive Möglichkeiten zur Diversifizierung und Stabilisierung der eigenen Marktposition.

Gleichzeitig profitieren Luftfahrtakteure von dem Know-how, der Innovationskraft und den Produktionskompetenzen der regionalen Automotive-Unternehmen.
So wurden an diesem Tag nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch eine engere Verbindung zwischen zwei bedeutenden Industriezweigen der Hauptstadtregion geschaffen.

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ReTraNetz-BB richtet Beirat ein: Impulse aus der Region für die Transformation

Mit einem neu etablierten Beirat stärkt das ReTraNetz-BB die Vernetzung zentraler Akteurinnen und Akteure aus Berlin und Brandenburg. Das neue Gremium bringt vielfältige Perspektiven aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik und Verwaltung zusammen und begleitet den Transformationsprozess künftig beratend.

Am 3. Juni 2026 hat das ReTraNetz-BB offiziell einen Beirat gegründet und damit einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Gestaltung des Transformationsprozesses der regionalen Fahrzeug- und Zulieferindustrie erreicht. Der Beirat setzt sich aus 25 Vertreterinnen und Vertretern zentraler Institutionen und Organisationen aus Berlin und Brandenburg und Stellvertreter*innen des ReTraNetz-BB-Konsortiums zusammen. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Bereichen, darunter Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik und Verwaltung und spiegeln damit die Vielfalt der Perspektiven und Kompetenzen in der Region wider.

Ziel des Beirats ist es, die Arbeit des ReTraNetz-BB mit fachlichem Input, strategischen Impulsen und einem breiten Erfahrungshintergrund zu begleiten. Die Funktion des Gremiums ist dabei ausdrücklich beratend angelegt. Die Entscheidungsverantwortung verbleibt weiterhin beim ReTraNetz-BB-Konsortium, das die Umsetzung der Maßnahmen steuert.

In der konstituierenden Sitzung am 3. Juni kamen die Mitglieder erstmals zusammen, um sich kennenzulernen und gemeinsame Erwartungen zu formulieren. Die Sitzung wurde von allen Beteiligten als sehr konstruktiv und erfolgreich wahrgenommen, was ein positives Signal für die zukünftige Zusammenarbeit im Beirat und die kommenden Sitzungen darstellt.

Den Vorsitz des Beirats übernimmt Thomas Meißner (Abteilungsleiter Mobilität | Energie | Innovation, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH) unterstützt durch den stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Julian Polte (Geschäftsführender Direktor im Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der Technischen Universität Berlin).

Das ReTraNetz-BB bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern des Beirats für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich aktiv in den Transformationsprozess einzubringen. Mit ihrem Interesse an zentralen Zukunftsthemen und ihrer Mitwirkung im Beirat leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Fahrzeug- und Zulieferindustrie in Berlin-Brandenburg auf dem Weg hin zu einer klimaneutralen, digital integrierten und zukunftsfähigen Mobilitätswirtschaft.

Die Einrichtung des Beirats unterstreicht den Anspruch des ReTraNetz-BB, Transformation nicht nur aktiv zu gestalten, sondern dabei auch auf breite Beteiligung, Vernetzung und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven zu setzen.

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rbb Radio: Transformationsängste in der Zuliefererindustrie

Die Transformation der Autoindustrie sorgt bei vielen Beschäftigten in der Zulieferbranche für Verunsicherung. Die Gewerkschaft IG Metall, Konsortialpartner im ReTraNetz-BB, warnt vor zunehmendem Stress und Zukunftsängsten in den Belegschaften.

Die Transformation der Automobilindustrie hin zu Elektromobilität, Digitalisierung und neuen Wertschöpfungsketten sorgt in der Zulieferbranche für spürbare Verunsicherung. Ein aktueller Radiobeitrag des rbb beleuchtet die wachsenden Herausforderungen für Beschäftigte in diesem tiefgreifenden Wandel.

Nach Einschätzung der IG Metall nehmen Stress und Zukunftsängste in den Belegschaften deutlich zu. Viele Mitarbeitende blicken mit Sorge auf mögliche strukturelle Veränderungen, den Wegfall etablierter Geschäftsmodelle und die Frage nach ihrer langfristigen beruflichen Perspektive.

Gleichzeitig wird deutlich: Die Transformation ist nicht nur eine technologische, sondern auch eine soziale Aufgabe. Entscheidend wird sein, wie Unternehmen, Politik und Sozialpartner diesen Wandel gemeinsam gestalten und Beschäftigte aktiv in neue Perspektiven begleiten.

Hier können Sie den vollständigen rbb-Beitrag anhören: Wirtschaft - Transformationsängste in der Zuliefererindustrie | rbb24 Inforadio

Gerade in dieser Situation bieten die von der IG Metall im ReTraNetz-BB entwickelten Formate wertvolle Unterstützung: Mit dem Zukunfts-Check können Betriebsräte und Beschäftigte in einem strukturierten Workshop die Zukunftsfähigkeit ihres Betriebs einschätzen und konkrete Maßnahmen ableiten. Ergänzend hilft der Qualifizierungs-Check, Qualifikationsbedarfe systematisch zu analysieren und eine strategische Weiterbildungsplanung für die Transformation zu entwickeln. Hier finden Sie diese Angebot.

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Herbst 2021
Geburtsstunde von ReTraNetz BB

Vor dem Hintergrund, dass sich Berlin und Brandenburg zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum entwickelt haben, hat sich im Herbst 2021 ein länderübergreifendes Konsortium, bestehend aus den Wirtschaftsfördergesellschaften in Berlin und Brandenburg, den Sozialpartnern und der Wissenschaft gebildet, um die Transformation strategisch zu begleiten und die Umsetzung in der Region operativ zu unterstützen. Seitens der Landesregierungen Berlin und Brandenburg wird das Vorhaben flankierend begleitet. Zur Entwicklung der Strategie werden die bestehenden Initiativen der Länder Berlin und Brandenburg in den Bereichen Industriepolitik, Innovationsstrategie, Digitalisierung & Digitalwirtschaft sowie Mobilität gezielt eingebunden.